04.2015 – BTC goes Antwerp

BTC Fotoreise Antwerpen 2015
BTC Fotoreise Antwerpen 2015

Unsere dreitägige Frühjahrsreise führte uns in die vielfältige Hafenstadt Antwerpen.

Nach dem Eintreffen am Freitag im Hotel und dem ersten gemeinsamen Frühstück machte sich die 14-köpfige Gruppe munter auf den Weg. Unser zentral gelegenes Hotel befand sich mitten in der größten Diamantenmeile der Welt.

Zusammen haben wir verschiedene ganz unterschiedliche Stadtviertel fußläufig erkundet.

Unser erstes gemeinsames Ziel war die ‘Eisenbahnkathedrale’: der Bahnhof Antwerpen Centraal. Das historische Empfangsgebäude und die moderne Erweiterung begeisterten uns so sehr, dass wir uns alle einig waren, den mächtigen Bau auch in den Nachtstunden zu fotografieren.

Der weitere Weg führte uns durch das Jüdische Viertel. Aufgrund des Sabbats waren die meisten Diamantengeschäfte geschlossen und es herrschte eine für uns ungewöhnliche Stille für einen Freitagnachmittag.

Trotz gehaltvollem Frühstück konnten wir nach kurzer Zeit den Köstlichkeiten der Bäckereien und Patisserien nicht widerstehen. Der süßliche Hefeduft zog uns immer wieder magisch an.

So flogen die Stunden erschreckend schnell dahin zwischen Fotografieren, Unterhaltungen und Stärkungspausen in den Cafés.

Wir schlenderten durchs Art Nouveau Quartier, wo wir unter anderem die Straßen Cogels-Osylei, Waterloostraat, Transvaalstraat mit deren prächtig erhaltenen Bauten bewunderten.

Zum Abendessen trafen wir uns in einem italienischen Restaurant.

Nachdem das Personal durch unsere große Gruppe bei der Bestellaufnahme trotz frühzeitige Tischreservierung etwas ins Schleudern kam, konnten wir uns vergnügt in Gespräche vertiefen und unsere Eindrücke austauschen.

Anschließend sind die Meisten von uns erneut ins Bahnhofsgebäude gegangen, um dort die Nachtstimmung einzufangen.

Am Samstagmorgen stand als erstes Ziel der denkmalgeschützte Sankt-Anna-Tunnel auf dem Plan. Der Fußgänger-/Fahrradtunnel aus den 30er Jahren führt unter der Schelde hindurch. Die lange Tunnelröhre und die hölzernen Rolltreppen haben uns eine gute Zeit beschäftigt.

Von dort aus gelangen wir in die Innenstadt, die uns ihre zahlreichen Gesichter bot: historische Plätze und Gebäude, lauschige Innenhöfe, quirlige Einkaufsstraßen und bunte Märkte.

Während einige der Mitreisenden auf dem Markt am Theaterplein futterten und fotografierten, besichtigten die Anderen die Liebfrauenkathedrale oder den Brabobrunnen.

Am Nachmittag fuhr die Gruppe mit dem Bus in die Hafenstadt und wir schauten uns dort die neugebauten Chamäleon Wohntürme an, die je nach Tageszeit, Wetterlage und Blickachse ihre Farbigkeit und Reflektion konstant verändern. Die vielförmige Umgebung dort besteht aus einer Melange aus Backsteinlagerhäusern, zeitgenössische Projekte und historischen Kränen.

Ganz besonders fiel dieser Kontrast auf, als wir das neue Wahrzeichen ‘Museum aan de Stroom’ zur blauen Stunde fotografierten und sich gleichzeitig im Restlicht die Silhouetten der denkmalgeschützte Hafenkräne am Horizont abzeichneten.

Das Middelheim Freilichtmuseum stand für Sonntagvormittag auf dem Programm. Glücklicherweise konnten wir an diesem Tag erneut wundervolles Frühlingswetter genießen.

Als Abschluss zu unserem Städtetrip bot sich eine Entdeckungsreise durch den einzigartigen 50er Jahre Skulpturengarten an, um die verborgenen Kunstwerke an den Bäumen hängend oder im Grünen eingebettet zu entdecken.

Nach dem Lustwandeln kehrten wir nach und nach im alten Caféhaus ein und verabschiedeten uns langsam von der Stadt an der Schelde.

Während sich am frühen Nachmittag einige der Reisenden fröhlich auf dem Heimweg machten, besuchte noch ein unermüdlicher Teil der Reisegruppe das nahegelegene und verlassene Dorf Doel. Die teilweise unbewohnten Häuser, die mit ihrem morbiden Charme schon als Filmkulisse gedient haben, sollen leider in kürze der Hafenerweiterung entweichen.

Bei dem kurzen Aufenthalt konnten wir unendlich viele Eindrücke fotografisch einfangen, aber vor allem, konnten die mitreisenden Clubmitglieder und ihre Partner eine sehr schöne und intensive Zeit miteinander verbringen.

Wir freuen uns schon riesig auf alle Ausflüge und Reisen die noch gemeinsam vor uns stehen.