Projektgruppe “Makrofotografie”

„Mal etwas Spezielles“ – sagt sich diese Arbeitsgruppe. Fotografie ist vielseitig. Will man Außergewöhnliches schaffen, muss man sich auch mal auf etwas Spezielles einlassen.

Wir wissen nicht nur, dass es Makroobjektive, Lupenobjektive, Balgengeräte, manuelle Einstellschlitten, Stacking, Helicon, Zerena, Franzis und Photoshop gibt, wir benutzen diese Sachen auch. Dazu suchen wir interessante und inspirierende Locations auf. Als Beispiel sei einmal der „Botanische Garten“ in Düsseldorf genannt.

Die Erfahrungen mit diesen Ausrüstungen und Programmen sind unterschiedlich und so haben alle Clubmitglieder die Möglichkeit, sich Wissen anzueignen und mit geübten Vereinsmitgliedern auf Entdeckungstour der ganz kleinen Welt zu gehen.

Unsere Treffen sind nicht regelmäßig sondern abhängig von unseren Vorhaben und Zielen. Dazu zählen nicht nur die gemeinsamen Übungen und deren Nacharbeit, sondern auch der Besuch von Ausstellungen und Veranstaltungen.

Ansprechpartnerin: Ulrike Scharfenberger

Hallo Freunde der Makrofotografie,

sicher wollt Ihr wissen, wie es in unserer Gruppe weitergegangen ist.
Wir haben uns mehrfach getroffen, viele Dinge besprochen und natürlich auch fotografiert.

Hier werden wir Euch immer wieder mal über unsere Aktivitäten berichten und Euch auch den einen oder anderen Tipp geben.

Makro-Tele-Objektiv – widerspricht sich das?

Ich weiß nicht, wie es Euch ergeht, aber immer wieder wird uns die Frage gestellt, was eine Makrofotografie im eigentlichen Sinne ist. Wir bringen das kurz auf die Formel „Kleines ganz groß“. Im engeren Sinne bedeutet das, dass das abgebildete Motiv in einem Abbildungsmaßstab von 1 wiedergegeben wird.  Das gelingt natürlich mit kleinen Motiven deutlich besser als mit den großen.

Foto: Ulrike Scharfenberger                  Echinacea purpurea Magnus

 

Nicht immer dulden Modelle eine solche Nähe des Menschen. Meist sind sie schon weg, bevor man überhaupt in eine für das Makro akzeptable Reichweite gekommen ist.

Was tun? Diese Frage hängt natürlich von verschiedenen Dingen ab. Will man beispielsweise verschiedene bestimmte Insekten fotografieren und will man die Chance, diese auch tatsächlich aufnehmen zu können, nicht dem Zufall überlassen, so wird man sich mit den Gewohnheiten dieser Tiere vertraut machen müssen. Man muss wissen, wo man sie findet und wie man gut an sie herankommt. Etliche Insekten brauchen eine gewisse „Betriebstemperatur“, um aktiv werden zu können. Das macht es natürlich leichter, mit der entsprechenden Ausrüstung an das Motiv der Begierde heranzukommen. Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit. Wenn man sich von dem Gedanken verabschiedet, dass eine Makrofotografie auch mit einem Makro-Objektiv erstellt werden muss: Man kann ein flinkes, schnell flüchtendes Insekt mit einem Teleobjektiv einfangen. Und das sieht z. B. so aus:

Foto: Günter Heurung                                               Libelle

Probiert es mal aus.
Viel Spaß dabei und gutes Licht wünscht Euch

Ulrike