Projektgruppe “Makrofotografie”

„Mal etwas Spezielles“– sagt sich diese Arbeitsgruppe. Fotografie ist vielseitig. Will man Außergewöhnliches schaffen, muss man sich auch mal auf etwas Spezielles einlassen.

Wir wissen nicht nur, dass es Makroobjektive, Lupenobjektive, Balgengeräte, manuelle Einstellschlitten, Stacking, Helicon, Zerena, Franzis und Photoshop gibt, wir benutzen diese Sachen auch. Dazu suchen wir interessante und inspirierende Locations auf. Als Beispiele seien einmal der „Botanische Garten“ und die „Urdenbacher Kämpe“ in Düsseldorf genannt.

Die Erfahrungen mit den Ausrüstungen und Programmen sind unterschiedlich und so haben alle Clubmitglieder die Möglichkeit, sich Wissen anzueignen und mit geübten Vereinsmitgliedern auf Entdeckungstour der ganz kleinen Welt zu gehen.
Und dabei entstehen dann nicht nur Makro- sondern auch Mikro- und Nahaufnahmen.

Unsere Treffen finden grundsätzlich einmal im Monat, am 4. Donnerstag, statt. Allerdings ändern wir das in Absprache gern zugunsten bestimmter Vorhaben und Ziele. Dazu zählen nicht nur die gemeinsamen Übungen und deren Nacharbeit, sondern auch der Besuch von Ausstellungen und Veranstaltungen.

Ansprechpartnerin: Ulrike Scharfenberger

 

Hier werden wir Euch immer wieder über unsere Aktivitäten informieren und Euch auch den einen oder anderen Tipp geben.

 

OOF – ME – IMC

Heute wollen wir Euch mal wieder ein paar unserer Experimente vorstellen. OOF – ME und IMC sind keine geheimen Codes. OOF bedeutet Out of Focus und meint das Spiel mit der Unschärfe. ME steht für Multiple Exposure und das sind Fotos mit Mehrfachbelichtungen. IMC heißt Intentional Camera Movement und wird gern als gestische und experimentelle Fotografie bezeichnet. Hierbei spielt die absichtliche Kamerabewegung eine große Rolle. Natürlich haben wir aber bei all’ dem die klassische Makrofotografie nicht vergessen. Schaut selbst:

Franjo Hartmann
Franjo Hartmann
Franjo Hartmann
Franjo Hartmann
Franjo Hartmann
Franjo Hartmann
Franjo Hartmann
Franjo Hartmann
Andrea Hermann – Schloss Benrath 4
Andrea Hermann – Schloss Benrath 3
Andrea Hermann – Schloss Benrath 2
Andrea Hermann – Schloss Benrath 1
Barbara Wünsche – Streifenwanze
Barbara Wünsche – Anemone
Barbara Wünsche – Knospe
Barbara Wünsche – Korbblüher mit Biene
Barbara Wünsche_Schmeißfliege
Jürgen Stodt
Jürgen Stodt
Jürgen Stodt
Kerstin Schuetze – winzig, klein
Kerstin Schuetze – Hornisse mit Beute
Kerstin Schuetze – Goldfliege
Kerstin Schuetze – einzeln
Kerstin Schuetze – Dahlie
Ulrike Scharfenberger – Sonnenbraut
Ulrike Scharfenberger – Rosmarin
Ulrike Scharfenberger – Helichrysum-arenarium
Ulrike Scharfenberger – Dahlie mit Innenleben
Ulrike Scharfenberger – bunt
Günter Heurung – Mirabellensaft
Günter Heurung – Tod im Netz

Und nun versucht es auch einmal.

Viel Spaß und gutes Licht
Ulrike

 

 

Experimentelles

In den letzten Wochen waren wir wieder draußen unterwegs. Die Tage sind lang und da ist auch nach Feierabend noch eine Menge möglich. Wir haben viel experimentiert. 
Schaut euch einfach mal an, was wir gemacht haben.

Franjo hat sich ganz intensiv mit Spiegelungen beschäftigt:

Franjo Hartmann
Franjo Hartmann
Franjo Hartmann
Franjo Hartmann
Franjo Hartmann

Andrea und ich waren auf der Jagd nach Pflanzen und Insekten:

Andrea Hermann – Ökotop Heerdt
Ulrike Scharfenberger – Balsamkraut
Ulrike Scharfenberger – Balsamkraut
Andrea Hermann – Nordpark Wuppertal_42
Ulrike Scharfenberger – Marienkäfer
Andrea Hermann – Ökotop Heerdt_28
Andrea Hermann – Nordpark Wuppertal-12
Andrea Hermann – Nordpark Wuppertal_16
Andrea Hermann – Ökotop Heerdt_58
Andrea Hermann – Ökotop Heerdt_29
Andrea Hermann – Ökotop Heerdt_8
Ulrike Scharfenberger – Salbei
Ulrike Scharfenberger – Rosenknospe
Ulrike Scharfenberger – Rosenknospe – Doppelbelichtung
Ulrike Scharfenberger – Mohn
Ulrike Scharfenberger – Mohn
Ulrike Scharfenberger – Mohn – Doppelbelichtung
Ulrike Scharfenberger – Acker-Schwarzkümmel
Ulrike Scharfenberger – Acker-Schwarzkümmel – Doppelbelichtung
Ulrike Scharfenberger – Frühlingsfingerkraut

 

Der Reiz des Frühjahres

Es ist wieder soweit: Die Sonne und die Temperaturen locken nicht nur Fotobegeisterte hinaus. Das Erwachen, die Pastellfarben, die leuchtenden Farben – alles gute Gründe, die Kamera in die Hand zu nehmen. Aber hier und da sieht man zwischen all’ dem neuen Leben auch noch etwas von der Vergänglichkeit des letzten Jahres. Wir haben es wieder für uns und für Euch eingefangen.

Günter Heurung hinter Gittern

 

Günter Heurung Nadelbusch

 

Kathrin Stempel – Blume
Kathrin Stempel – Welk
Kerstin Schuetze
Kerstin Schuetze
Marianne Schlüter – Strelitzia
Marianne Schlüter – Farn
Ulrike Scharfenberger – Oleander
Ulrike Scharfenberger – Kamelie

 

Nah ran, auch wenn’s nicht jedem ganz leicht fällt

Heute wollen wir Euch ein paar Fotos zeigen, die wir nicht unbedingt für alltäglich halten. Natürlich sind Zoobesuche immer beliebte Wege zu interessanten Motiven. Aber wenn man mit dem Makro unterwegs ist, muss man an seine Models doch deutlich näher ran.
Wir hatten die Gelegenheit, im TerraZoo Rheinberg eine Gruppenführung für uns buchen zu können und sind auf diese Weise den Exoten sehr nah gekommen. An dieser Stelle möchte ich noch einmal die Gelegenheit wahrnehmen und uns bei Basti, der uns mit unendlicher Geduld alle Fragen beantwortet hat und alles tat, um die Models gütig zu stimmen und fotogen zu präsentieren, ganz herzlich zu bedanken.

Foto: Kerstin Schuetze – Chamäleon

 

Foto: Kerstin Schuetze – Klapperschlange

 

Foto: Cäcilie van Hagen_Terra-Zoo 2

 

Foto: Cäcilie van Hagen_Terra-Zoo 1

 

Foto: Cäcilie van Hagen_Terra_Zoo 3

 

Foto: Andrea Hermann – Terrazoo-3

 

Foto: Andrea Hermann – Terrazoo – 41

 

Foto: Andrea Hermann – Terrazoo -15

 

Foto: Andrea Hermann – Terrazoo – 44

 

Foto: Andrea Hermann – Spinne

 

Foto: Ulrike Scharfenberger – Vogelspinne

 

Ulrike Scharfenberger – Vogelspinne

 

Foto: Ulrike Scharfenberger – Blauzungenzkink

 

Foto: Ulrike Scharfenberger – Arabische Kobra

Es wäre schön, wenn Euer Interesse an ähnlichen Fotografien geweckt worden ist. Es lohnt sich!

Viel Spaß und immer gutes Licht in 2019
wünscht Euch
Ulrike

 

Unverkennbar …

… die Vorweihnachtszeit ist da. 

Lichter erhellen die Straßen, Weihnachtsmärkte laden zum Verweilen ein und Weihnachtsschmuck verschönt das Zuhause. Es ist kälter geworden.

Diese Jahreszeit bietet uns eine Vielfalt an Möglichkeiten und das Schöne an der Makrofotografie ist: Man kann auch drinnen ganz viel fotografieren.

Schaut mal, was wir so gemacht haben.

Foto: Marianne Schlüter – Weihnachtskugel
Foto: Marianne Schlüter – Wachskerzenkabinett
Foto: Marianne Schlüter – Singen
Foto: Marianne Schlüter – Weihnachtsengel
Foto: Marianne Schlüter – Lichterglanz
Foto: Andrea Hermann – Winter
Foto: Ulrike Scharfenberger – Christrose

 

Wir wünschen Euch eine schöne Vorweihnachtszeit. 

Viel Freude und gutes Licht
Ulrike

 

Insekten vor der Linse

Unsere Treffen in freier Natur sind nicht nur entspannend, sie offenbaren auch die Vielfalt der kleinen Lebewesen in unserer Region. Heute wollen wir Euch deshalb einmal ein paar unserer Insektenfotos vorstellen.

Foto: Franjo Hartmann – Libelle
Foto: Franjo Hartmann – Libelle
Franjo Hartmann – Versteckt
Foto: Ulrike Scharfenberger – Insekten Collage
Foto: Kathrin Stempel – Schmetterling

 

Wabi Sabi – Die Schönheit des Unperfekten

Wir alle kennen das Streben nach dem perfekten Foto. Sehnsüchtig warten wir auf den richtigen Reifegrad des dann leuchtend roten Apfels, auf gutes Wetter, auf das richtige Licht, überlegen, ob wir die Kameraausrüstung noch etwas optimieren können und beginnen bereits die ersten Voreinstellungen für ein Supermakrofoto vorzunehmen.
Und dann geschieht das Unglaubliche: Alle guten Bedingungen treffen zusammen – allein, ein Wurm hat nicht so lange gewartet und unser Fotoobjekt der Begierde bereits bearbeitet.

Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, über ein neues Konzept nachzudenken – Wabi Sabi.

Wabi Sabi kommt aus dem Japanischen und ist ein Lebenskonzept, das sich ganz wunderbar auf die Fotografie anwenden lässt. Nicht der Glanz und der Perfektionismus stehen im Vordergrund, vielmehr geht es darum, eine zurückhaltende Ästhetik einzufangen, die sich erst auf den zweiten Blick offenbart. Einfachheit, Natürlichkeit und Vergänglichkeit sind die Grundlagen einer Wabi Saba Fotografie. Nicht das neue hochglänzende Smartphone ist das Motiv sondern das Telefon, das bereits die Spuren vieler Gespräche zeigt und dadurch seinen Wert bekommen hat. Man muss gar nicht lange suchen, Wabi Sabi Motive finden wir überall.

Foto: Ulrike Scharfenberger – Hortensienblüte
Foto: Ulrike Scharfenberger

 

Und jetzt seid Ihr wieder dran – sucht Euch die passenden Motive und dann geht’s los.

Viel Spaß und gutes Licht wünscht 
Ulrike

Wer mehr wissen möchte:

https://kwerfeldein.de/2013/05/03/wabi-sabi/
https://de.wikipedia.org/wiki/Wabi-Sabi

Aug in Aug mit dem Raubvogel …

Ganz so dramatisch ist es in einer Greifvogelwarte dann doch nicht.
Die Vögel, hier eine Ohreule, sind an neugierige Besucher gewöhnt. Trotzdem ist ein Tele, hier ein Zoom mit 250 mm notwendig. Da es recht dunkel im Gehege war habe ich Blende F 6.3 gewählt, was zu einer Belichtungszeit von 1/250 sec und Iso 2000 geführt hat.
Meine Spiegelung im Auge habe ich natürlich erst beim Hochvergrößern gesehen.
Dank dem aufmerksamen und geduldigen Model.

Text und Foto: Günter Heurung

 

Makro – Sommer – Urdenbacher Kämpe

Dieser Sommer ist zu schade, um im Studio zu sitzen und zu fachsimpeln. Da gehen wir doch lieber raus in die Natur und schauen, was uns vor die Linse kommt.

Entlang des Rheins bei Mohnheim und Düsseldorf zieht sich die Urdenbacher Kämpe, ein wunderschönes Wald-, Feld- und Wiesengebiet, das zu allen Jahreszeiten einen Besuch wert ist (https://de.wikipedia.org/wiki/Urdenbacher_Kämpe).

Das war unser Ziel. Einen festen Plan, wo wir genau hinwollten, hatten wir nicht: Das Licht sollte uns leiten.
Aber ein Thema hatten wir uns ausgedacht: Strukturen und das wollten wir nicht eng auslegen.

 

Foto: Andrea Hermann

Klassischer kann man Strukturen nicht einfangen – das Foto bedarf keiner weiteren Erklärung.

Foto: Kathrin Stempel

Auch die Schnecke zeigt, wie schön ihr Haus strukturiert ist.

Foto: Kerstin Schütze

Einen Korkenzieher mit drei Früchten haben wir auch entdeckt:

Foto: Kerstin Schütze

Eine Distel reckt sich uns neugierig entgegen.

Foto: Andrea Hermann

Immer wieder schön: ein Insekt auf einer Pflanze.

Foto: Kerstin Schütze

Und das wollen noch Insekten werden, zwei Birkenspanner.

Foto: Ulrike Scharfenberger

Und manchmal ist das Insekt auf der anderen Seite.

Es ist immer wieder faszinierend, was man alles entdecken kann, wenn man nur offenen Auges durch die Natur geht.

Uns allen hat der Fotowalk unglaublich viel Spaß gemacht und es ist deutlich später geworden als geplant.

Foto: Kerstin Schütze

 

Und jetzt  zieht selber los.

Viel Spaß dabei und gutes Licht wünscht Euch
Ulrike  

Makro-Tele-Objektiv – widerspricht sich das?

Ich weiß nicht, wie es Euch ergeht, aber immer wieder wird uns die Frage gestellt, was eine Makrofotografie im eigentlichen Sinne ist. Wir bringen das kurz auf die Formel „Kleines ganz groß“. Im engeren Sinne bedeutet das, dass das abgebildete Motiv in einem Abbildungsmaßstab von 1 wiedergegeben wird.  Das gelingt natürlich mit kleinen Motiven deutlich besser als mit den großen.

Foto: Ulrike Scharfenberger – Echinacea Purpurea Magnus

 

 

Nicht immer dulden Modelle eine solche Nähe des Menschen. Meist sind sie schon weg, bevor man überhaupt in eine für das Makro akzeptable Reichweite gekommen ist.

Was tun? Diese Frage hängt natürlich von verschiedenen Dingen ab. Will man beispielsweise verschiedene bestimmte Insekten fotografieren und will man die Chance, diese auch tatsächlich aufnehmen zu können, nicht dem Zufall überlassen, so wird man sich mit den Gewohnheiten dieser Tiere vertraut machen müssen. Man muss wissen, wo man sie findet und wie man gut an sie herankommt. Etliche Insekten brauchen eine gewisse „Betriebstemperatur“, um aktiv werden zu können. Das macht es natürlich leichter, mit der entsprechenden Ausrüstung an das Motiv der Begierde heranzukommen. Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit. Wenn man sich von dem Gedanken verabschiedet, dass eine Makrofotografie auch mit einem Makro-Objektiv erstellt werden muss: Man kann ein flinkes, schnell flüchtendes Insekt mit einem Teleobjektiv einfangen. Und das sieht z. B. so aus:

Foto: Günter Heurung – Libelle

Probiert es mal aus.
Viel Spaß dabei und gutes Licht wünscht Euch

Ulrike